Der Februar in Fotos

Es gibt erste Anzeichen des Frühlings da Draußen. Die Meisen singen schon kräftig und erste Blüten sind zu sehen.

DSCN8108-800 Naturfotografie Moos

Und Baumpilze – einfach zauberhaft!

Baumpilze Naturfotografie DSCN8115-800 DSCN8076-800

Und die Inspiration wird dann auch gleich umgesetzt – in spätnächtliche Aquarelle. Hier schon mal die erste Schicht.

Aquarell Baumpilze - erste Schicht

Bis bald im März :)

Künstler auf der Couch Teil 2 – Meine 3 Tipps wie du „Sollen“ für immer aus deinem Wortschatz verbannst

Am Dienstag habe ich darüber geschrieben wie obsessive „Sollen“-Sätze ein Ausdruck unserer Angst ist nicht gut genug zu sein oder anders sein zu müssen. Wie wir „Sollen“-Gedanken nutzen um uns ständig in eine Form zu drücken, die nicht unsere ist.

Künstler auf der Couch Teil 2 – Meine 3 Tipps wie du „Sollen“ für immer aus deinem Wortschatz verbannst
Wenn du das erkannt hast, kannst du statt dich dem Strom an Fremdanforderungen zu ergeben, herausfinden was du wirklich willst.

Aber warum ist das so schwer? Wo kommt diese vorgefasste Meinung her, die uns sagt, wie gute und richtige Kunst aussehen sollte?

Hier meine 3 Tipps „Sollen“ für immer aus deinem Wortschatz zu verbannen:

 

  • Statt „ich soll“, lieber „ich möchte/will“ sagen

Denn wenn du „sollen“ sagst oder denkst, gibt es eigentlich nur zwei Möglichkeiten:

  1. Ist es etwas, was du tun willst? – Es entspricht deinen Werten und Zielen, dann sage frei raus, dass du es willst!
  2. Ist es etwas was man von mir erwartet oder du denkst, dass man es von dir erwartet? – Dann kannst du dich auch dafür entscheiden es zu lassen.
  • Statt universelle „Sollen“-Regel einfach als gegeben anzunehmen, fange an Fragen zu stellen

Meist läuft das ja so ab: Du stellst eine universelle Regel auf, an die sich alle zu halten haben. Dann bist du wütend mit jedem, der gegen diese Regel verstößt – und das ist meistens nun mal du! Statt dessen frage dich:

  • Wer sagt dass, ich ….soll/muss?
  • Wo steht geschrieben…?
  • Warum?
  • Nutz deine Angst und Selbstzweifel als Authentizitäts-Indikator

Dies ist ein Tipp von Steven Pressfield aus dem Buch „The War of Art“. Er macht dort deutlich, dass Angst zu spüren gut ist. Dass deine Angst und Selbstzweifel Indikatoren sind, die dir zeigen was du machen möchtest. Denn, je größer die Angst vor etwas ist, je detailreicher die Horrorszenarien der Ablehnung in deinem Kopf, desto mehr bedeutet es dir. Desto eher solltest du dich also trauen.

Und Bonus-Tipp

  • Denke immer dran: Niemand ist so interessiert an deiner Arbeit, wie du selbst.

Das bedeutet, dass du ruhig davon ausgehen kannst, dass die meisten Menschen dir gleichgültig bis wohlwollend begegnen werden.

Kein Mensch muss müssen