Über mich

Es war einmal ein kleines Kind, das liebte es zu malen. Besorgte Kindergärtnerinnen kamen angelaufen: „ Gesche, möchtest du nicht mit den anderen in der Puppenecke spielen statt hier allein zu sitzen?“ Gesche mochte nicht. Sie musste ja schließlich das dritte Huhn-Portrait des Tages fertigstellen.

Es war einmal eine Grundschülerin. Sie trug am liebsten karierte Flanellhemden und ihre Lieblingssendung war N3 Naturzeit. Mit einer Taschenlampe bewaffnet stiefelte sie in Sommernächten an den Gartenteich. Wie sonst sollte man beobachten was die Molche und Gelbrandkäfter nachts denn so treiben?

Das ist lange her, fasst aber auch mein erwachsenen Ich ganz gut zusammen.

Ich habe einen Master of Science in Landschaftsökologie und ich male. Zeichne und male. Und dann male ich noch ein wenig mehr.

Wenn du wissen willst, was da für eine Pflanze wächst, warum die da wächst, was das über die Umweltbedingungen aussagt und wie das mit der Geologie der Region zusammenhängt, dann bin ich deine Frau!

Juncus, Binse an der Dalke

Wenn du dich mit jemanden darüber unterhalten möchtest, dass es doch am schönsten ist mit einer Tasse Tee griffbereit den ganzen Tag zu malen, zu kritzeln, zu entwerfen; dann komm doch zu mir.

So schön harmonisch, wie ich das hier beschreibe, war und ist es nicht immer. Zum Ende meines Studiums malte ich kaum noch. Kreativität war zu einem Hobby verkommen. Zu etwas, dass ich mir versagte, wenn ich Wichtigeres/Dringenderes/Seriöseres zu tun hatte. Also eigentlich (, wie viele Studenten des Bachelor-Master-Systems wissen) immer.

Das war keinesfalls die Schuld des Studium oder gar der Wissenschaft – Nö, das habe ich voll und ganz selbst zu verantworten.

Vegan – Das auch noch!

Irgendwo dazwischen wurde ich vegan. Ich dachte immer Veganismus sei extrem und unnötig. Aus Naturschutzgründen reicht es doch auch seinen Konsum einzuschränken, oder? Und diese Veganer/innen erst, alles komische Typen. Dann war ich plötzlich trotzdem eine.

Wenn der Tod des geliebten Familienhundes dir ein riesen Loch in dein Herz reißt und du rührige Tränen heulst, während du Elefanten-Mama-rettet-ihr-Baby-Videos auf YouTube guckst, dann kommst du nicht drum herum dich zu fragen: Sind Kühe wirklich so anders? Und Schweine? Schweine sind ganz sicher nicht anders, oder?

Und so war ich dann also vegan.

Grünkohlsaison

Nach dem Studium habe ich die Kreativitäts-Kurve gekriegt.

Jetzt male ich wieder regelmäßig. Und schreibe, das ist neu.

Gesche, 28 Jahre, verheiratet ohne Hund (leider). Ich weiß weder wie meine berufliche Laufbahn aussehen soll, noch wo meine kreative Entwicklung mich hinführt.

Aber ich weiß, dass wenn ich immer einen Schritt vor den anderen setze und zwischendurch innehalte, vielleicht eine Kurskorrektur vornehme, dann komme ich schon irgendwo hin wo es mir gefällt.

Das ist also dieser Blog. Immer ein Schritt vor den anderen. Mal schauen wo’s hingeht!

Ich weiß nicht was mein Ziel ist, aber ich bin auf dem richtigen Weg

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